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Ein Blick in die Zukunft
der Europäischen Union



Neue Mitglieder

Gemeinsam ist man stärker als allein, das zeigt der Erfolg der EU ganz deutlich. Daher haben noch einige Länder Interesse, der Staatengemeinschaft beizutreten. Im Moment sind Kroatien, die Türkei und Mazedonien offizielle Beitrittskandidaten. Das bedeutet, dass die Länder einen Antrag auf Aufnahme gestellt haben, dieser von der EU anerkannt worden ist. Doch entschieden ist noch nichts endgültig, weil erst einmal umfangreiche Verhandlungen zwischen der Staatengemeinschaft und dem Beitrittskandidaten stattfinden.




Eine Verfassung für Europa

Damit die Mitgliedsstaaten der EU noch enger und besser zusammenarbeiten können, ist beschlossen worden, dass die EU eine eigene Verfassung bekommt. Darin werden die Grundrechte für alle Bürgerinnen und Bürger, die in der EU leben, festgeschrieben. Außerdem wird geregelt, wie die einzelnen Institutionen der EU zukünftig miteinander zusammenhängen. Dadurch soll die Staatengemeinschaft demokratischer und handlungsfähiger werden. Einen Entwurf für die Verfassung gibt es schon, aber erst, wenn alle Mitgliedsländer dem zugestimmt haben, kann die neue Verfassung in Kraft treten. Das ist bisher aber noch nicht geschehen, weil in manchen Ländern die Angst besteht, sie könnten in einer stärkeren EU ihre Eigenständigkeit nicht mehr bewahren.

 
 

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