Europa mitgestalten.
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Bildungsprogramme der EU
Die EU unterstützt junge Menschen, die in anderen EU-Mitgliedstaaten lernen, studieren oder arbeiten möchten. Dabei gibt es eine Reihe von Programmen, die sich jeweils an unterschiedliche Zielgruppen richten.
Lebenslanges Lernen
Lebenslanges Lernen (LLP) ist das Aktionsprogramm der Europäischen Union für die internationale Zusammenarbeit im Bereich der allgemeinen Bildung. Im Mittelpunkt steht das Erlernen und Vertiefen von Fremdsprachen sowie die Mobilität und Innovation. Die Förderung ist gekoppelt an Schule, Universität oder Ausbildungsplatz. Im Wesentlichen ist LLP in die drei Förderbereiche Erasmus, Comenius und Leonardo da Vinci zu unterteilen.
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Erasmus: Das Hochschulprogramm
Erasmus ermöglicht Studierenden für ein oder zwei Semester das Studium an einer Hochschule im EU-Ausland. Die Organisation verläuft über die Heimatuniversität, die als Vorraussetzung mit mindestens einer in einem anderen EU-Land angesiedelten Hochschule kooperieren muss. Die im Ausland erbrachten Studienleistungen werden an der Heimatuniversität anerkannt, zusätzliche Studiengebühren müssen nicht entrichtet werden. Darüber hinaus werden Stipendien vergeben, die wenigstens einen Teil der durch den Auslandsaufenthalt entstehenden Kosten ausgleichen können. Es gibt auch die Möglichkeit, Auslands-Bafög zu beantragen. Jede Hochschule hat ihr eigenes Auswahlverfahren, die Bewerbungsmodalitäten sind daher im Fachbereich oder Auslandsbüro der jeweiligen Hochschule zu erfahren.
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Comenius: Das Schulprogramm
Comenius fördert Schulpartnerschaften und gemeinsame Unterrichtsprojekte innerhalb der EU. Das Programm richtet sich sowohl an Schüler und Schülerinnen als auch an Lehrerinnen und Lehrer. Ziele der Comenius-Aktionen ist es, die Unterrichtsqualität zu verbessern und die europäische Dimension zu fördern, den Fremdsprachenerwerb zu unterstützen und das interkulturelle Bewusstsein zu stärken. Weitere Informationen gibt der Pädagogische Austauschdienst der Kultusministerkonferenz:
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Leonardo da Vinci: Berufsbildung
Die Aus- und Weiterbildung von jungen Berufstätigen sowie die Zusammenarbeit von Hochschule und Wirtschaft fördert das Programm Leonardo da Vinci. Leonardo unterstützt die Mobilität in der Ausbildung durch Studienaufenthalte, Praktika und Austauschprogramme für Auszubildende und Ausbilder. Zentraler Ansprechpartner in Deutschland ist die Nationale Agentur "Bildung für Europa" in Bonn:
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Jugend in Aktion
Das Programm Jugend in Aktion soll das Programm Lebenslanges Lernen ergänzen. Es bietet Jugendlichen völlig unabhängig von Schule, Ausbildung und Arbeitsplatz eine Plattform für europäische Projekte kultureller oder sozialer Art. Es fördert die Mobilität innerhalb und außerhalb der EU-Grenzen, das nichtformale Lernen und den interkulturellen Dialog und es ermuntert zur Einbeziehung junger Menschen, ungeachtet ihres bildungsbezogenen, sozialen und kulturellen Hintergrunds.
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Jugend für Europa
Dieser Programmbereich fördert vor allem Jugendbegegnungen und Jugendinitiativen im europäischen Kontext. Beteiligen können sich junge Menschen von 13 bis 25 Jahren, die gemeinsam im Dialog ihr Gefühl stärken wollen, Europäer zu sein. Die einzelnen Teilnahmebedingungen variieren stark, Informationen gibt es auf der Website der Europäischen Kommission: >>> mehr infos
Europäischer Freiwilligendienst
Jugendliche zwischen 18 und 25 Jahren können am Europäischen Freiwilligendienst teilnehmen. Für einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten können sie an einem gemeinnützigen Projekt in einem Mitgliedsland der EU mitwirken. Dadurch erhalten sie tiefe Einblicke in das andere Land, die Kultur und natürlich auch in die Sprache. Der Freiwilligendienst ist kein Ersatz für Wehr- oder Zivildienst. Die Teilnehmer können einen Sprachkurs besuchen und bekommen für die Zeit ihres Aufenthalts ein Taschengeld, freie Unterkunft und Verpflegung sowie ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Weitere Hinweise gibt es auf der Homepage der Europäischen Kommission: >>> mehr infos
Praktika bei der EU
Ein Praktikum bietet die beste Gelegenheit, die europäische Politik hautnah mitzuerleben, gelernte Studieninhalte in der Praxis anzuwenden und Berufsziele zu konkretisieren. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten mit sehr unterschiedlichen Modalitäten.
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Bei Markus Pieper
Im Abgeordnetenbüro von Markus Pieper in Brüssel können Abiturienten und Studenten zwei bis sechs Monate lang Einblicke in die parlamentarische Arbeit eines Abgeordneten erhalten. Sie werden dabei völlig in den Büroalltag integriert und können – je nach Vorwissen – die inhaltliche Arbeit für die Ausschüsse unterstützen. Die Nachfrage ist vor allem für die Semesterferien sehr groß, daher ist eine rechtzeitige Bewerbung sinnvoll. Bewerbungen richten Sie bitte direkt an mein Büro in Brüssel.
Beim Europäischen Parlament
In der Verwaltung des Parlaments gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für Praktika. Es wird in bezahlte und unbezahlte Praktika unterschieden, wofür die Bewerber unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen müssen. Weitere Infos gibt es auf der Homepage des Parlaments: >>> mehr infos
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